Lineare und zweidimensionale Codes lesen
EAN-13 und EAN-8 tragen die GTIN eines Handelsartikels. UPC-A und UPC-E sind die nordamerikanischen Varianten. Code 128 transportiert variable Daten und ist der Standard auf Versandetiketten, Code 39 findet sich in der Industrie, ITF-14 auf Umkartons. Der Decoder erkennt alle diese Formate ohne Vorauswahl – du musst nicht wissen, was auf dem Etikett steht.
Bei Data Matrix, Aztec, PDF417 und GS1 QR Code kommt eine zweite Ebene hinzu: Das Ergebnis ist nicht nur eine Nummer, sondern eine strukturierte GS1-Nachricht. Anwendungskennzeichen wie (01) GTIN, (10) Charge, (17) Mindesthaltbarkeit oder (21) Seriennummer werden herausgelesen und lesbar dargestellt. Das ist der Unterschied zwischen einem Scanner aus dem App Store und einem Werkzeug für den Wareneingang.
Prüfziffer, GTIN und Herkunft
Jede EAN/UPC-Nummer endet mit einer Prüfziffer. Wir berechnen sie nach der GS1-Modulo-10-Regel neu. Stimmt sie nicht, ist der Code entweder falsch gedruckt oder fehlerhaft erzeugt. Bei erfolgreicher Prüfung zeigen wir zusätzlich das GS1-Präfixland – 400–440 für Deutschland, 300 für Frankreich, 690–699 für China, 000–019 für die USA. Das Präfix ist eine Registrierungsangabe, kein Herkunftsbeweis für das Produkt.
Warum die Bilder dein Gerät nicht verlassen
Der Decoder läuft als JavaScript im Browser. Kamera-Frames werden in ein Canvas geschrieben und dort ausgewertet; hochgeladene Bilder werden per FileReader lokal gelesen. Es gibt keinen Upload-Endpunkt für Bilddaten. Das ist kein Marketing-Satz, sondern eine Architekturentscheidung: Die Anwendung besitzt schlicht keine Route, die Bildinhalte annimmt.
Für die Verbesserung des Tools speichern wir ausschließlich anonyme Metadaten: welches Format erkannt wurde, welche Kategorie (etwa WLAN oder Produktcode), welche Sprache und ob die Erkennung erfolgreich war. Kein dekodierter Inhalt, keine Datei, keine IP-basierte Profilbildung. Der Scan-Verlauf liegt ausschließlich im localStorage deines Browsers und lässt sich mit einem Klick löschen.
Wenn der Code nicht erkannt wird
Die häufigsten Ursachen sind zu wenig Kontrast, ein zu kleiner Code oder Spiegelungen auf dem Etikett. Halte die Kamera ruhiger, zoome leicht heran und achte darauf, dass der gesamte Code im Bild ist. Bei gedruckten Codes hilft es, das Bild zuerst zu drehen und erneut zu versuchen.
Ist der Code stark beschädigt, kann ein zweiter Scan aus einem anderen Winkel helfen. Bei Produktcodes prüfe, ob es sich um einen EAN-13 mit gültiger Prüfziffer handelt – wir zeigen dir das direkt im Ergebnis. Für Datenmatrix-Codes aus der Industrie, etwa nach VDA 4902 oder GS1, lohnt zusätzlich ein Blick in den Etikettengenerator unseres Netzwerks.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Barcode und QR-Code?
Ein Barcode speichert meist nur eine Nummer in einer Zeile, ein QR-Code Daten in zwei Dimensionen. Unser Scanner erkennt beide Familien und parst den Inhalt je nach Typ.
Kann ich einen EAN-13 mit dem Handy scannen?
Ja. Kamerascans funktionieren am besten bei scharfem Kontrast und ausreichendem Abstand. Bei Screenshots erkennt der Decoder auch kleine Codes durch Hochskalierung.
Findet der Scanner auch Produktnamen?
Nein, bewusst nicht. Es gibt keine verlässliche kostenlose Produktdatenbank. Wir liefern die GTIN, das Prüfziffernergebnis und das GS1-Präfixland – damit kannst du selbst recherchieren.
Werden Logistikcodes nach VDA oder Odette unterstützt?
Die enthaltenen Data-Matrix-Payloads werden dekodiert. Für das Erstellen und Drucken von VDA-4902-, KLT- oder MAT-Etiketten verlinken wir auf unseren Etikettengenerator.
Ist der Barcode-Scanner kostenlos?
Ja, ohne Anmeldung und ohne Scanlimit. Auch die Prüfziffernberechnung und die Batch-Verarbeitung mehrerer Bilder bleiben kostenlos.